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Verhaltensweisen in der Coabhängigkeit

» Schmerz

Der Schmerz wird verdrängt; scheinbar steht alles zum besten.

 

» Schuld

Der Partner oder die Partnerin verhalten sich zu ihrem abhängigen Partner wie ein Elternteil, während Kinder die Elternrolle übernehmen. Dieses Verhalten erscheint sehr bewundernswert, da es so selbstlos wirkt. Tatsächlich verhindert es, dass der abhängige Partner die Konsequenz aus seinem süchtigen Verhalten zu spüren und zu sehen gezwungen ist.

 

» Rebellion

Eine meist kindliche Reaktion. Damit ziehen sie die Aufmerksamkeit auf sich und der eigentliche Grund für die Probleme, die Sucht, kann verdrängt werden. Eine Auseinandersetzung mit der Alkoholproblematik wird verhindert, da Erziehungsschwierigkeiten als normal gelten dürfen.

 

» Apathie

Die angehörige Person vermeidet Ärger und verhält sich unaufällig. Diese Person weigert sich, das Problem zur Kenntnis zu nehmen. Um die Realität dauerhaft verleugnen zu können, muss man sich zurückziehen und Beziehungen auf ein notwendiges Minimum reduzieren. Die selbstgewählte innerfamiliäre Iisolation dient zur Aufrecherhaltung einer friedlichen Fassade. Auseinandersetzungen werden vermieden. Folge ist, dass der Abhängige mit den Konsequenzen seines Verhalten nicht konfrontiert wird und sich der Realitätsverlust verschlimmert.

 

 
  
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